Wenn die Bankenseite entscheidet
Bankenselektion, Konditionen und Covenants, Aufbereitung des Kreditdossiers und des Kreditnarrativs, Rating- und Bonitäts-Advisory, Begleitung in den Verhandlungen. Wo die Hausbank an Grenzen kommt: Private Debt, Mezzanine, Club Deals, Kreditversicherungen, Leasing und Factoring als Teil eines belastbaren Finanzierungsmixes.
Vor all dem steht eine Frage, die selten gestellt wird: Wofür brauchen Sie das Fremdkapital – und wo liegt die Grenze, die Sie als Familie nicht überschreiten wollen? Diese Grenze gehört aufgeschrieben, bevor verhandelt wird. Wer sie vorher festgelegt hat, muss sie später nicht verteidigen.
Wenn die Übergabe näher rückt
Nachfolge ist eine steuerliche, rechtliche, finanzwirtschaftliche und persönliche Frage zugleich. Ich arbeite in den Jahren davor – dann, wenn die Weichen tatsächlich gestellt werden, und nicht erst, wenn der Prozess läuft.
Beim Verkauf an Dritte heisst das: Die Prüfung, die ein Käufer in zwei Jahren führen wird, führen wir jetzt gegen uns selbst. Was ein Käufer dann findet, ist heute noch veränderbar. Bei der familieninternen Übergabe heisst es: erst klären, dann beurkunden. Der übliche Ablauf beginnt beim Notar – und baut eine Struktur, ohne vorher zu fragen, wofür sie da sein soll.
Wenn Struktur fehlt
Entscheidungsstrukturen zwischen Familie, Eigentum und Geschäftsleitung. Eine Eignerstrategie, die schriftlich festhält, was die Familie vom Unternehmen erwartet – Rendite, Ausschüttung, Verschuldungsobergrenze, Haltung zu Zukäufen und Standorten. Dazu die Kompetenzmatrix: welche Entscheidung bis zu welchem Betrag von wem getroffen wird, wo zwei unterschreiben, wann eskaliert wird.
Auf Wunsch als unabhängiges Verwaltungsrats- oder Beiratsmitglied.
Wenn es eng wird
Sechs Kennzahlen mit je zwei Schwellen – und für jede Schwelle eine Handlungsoption, die bereits fertig in der Schublade liegt, mit Wirkung in Franken, Zeitbedarf und Nebenwirkung. Dazu die Frage davor: Was hält Ihr Unternehmen überhaupt aus, und woran merken Sie es rechtzeitig?
Wer bei Schwelle eins handelt, verhandelt noch. Wer bei Schwelle drei handelt, wird verhandelt.
Wie die Zusammenarbeit aussieht
In Phasen. Jede Phase hat eine Leitfrage, ein Ergebnis und einen Fixpreis, der vorher feststeht. Nach jeder Phase haben Sie die Möglichkeit, das Mandat zu beenden. Ohne Folgekosten. Jede Phase wird gemeinsam abgenommen – mit Feedback und Möglichkeit zur Nachbesserung,
Was dabei entsteht, gehört Ihnen: Arbeitsblätter, die gemeinsam erarbeitet werden, Präsentationen und Konzepte, die ich Ihnen ausarbeite.
Unabhängigkeit & Neutralität
Ich werde ausschliesslich von meinen Mandanten honoriert — nie von einer Bank, einem Anbieter oder der Gegenseite.
Wenn ich Sie begleite, gilt ein Fixpreis je Phase, unabhängig davon, wie Sie entscheiden. Keine Produkte, keine Retrozessionen, keine Anbieterbindung.
Der Einstieg ohne Verpflichtung: Das Schatten-Kreditkomittee
Ich schreibe Ihren Kreditantrag so, wie ihn Ihre Bank intern schreibt.
Drei Fragen, die sich jeder Entscheider vor der nächsten Finanzierung stellen sollte
Diese Fragen werden mir häufig gestellt
18 bis 24 Monate vor Fälligkeit. Wer dann beginnt, verhandelt über Konditionen. Wer sechs Monate vorher beginnt, verhandelt über Verfügbarkeit.
Nein. Ich bin Ihr Sparrings-Partner, kein anonymer Broker. Als exklusiver Anbieter schätze ich Ihr Unternehmen zuerst aus der Perspektive einer Bank oder eines Financiers ein. Neue bzw. zusätzliche Geldgeber spreche ich ggf. in einer späteren Phase des Mandats an. Nach gemeinsamer Vereinbarung und zum Fixpreis.
Die Formate tragen ab etwa CHF 20 Mio. Umsatz oder ab einer Fremdfinanzierung im zweistelligen Millionenbereich. Darunter ist der Aufwand meist grösser als der Nutzen, und das sage ich dann auch.


